Bad für Genießer "Mariendistelsamen" (Rastoropscha) 50 g

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Bad für Genießer "Mariendistelsamen" (Rastoropscha) 50 g . Zutaten: Mariendistelsamen.
Bad für Genießer Schöllkraut Chelidonium majus Chistotel Чистотел 50 g. Zutaten:Schöllkraut getrocknet.
Bad für Genießer Getrocknet Senna 50 g. Zutaten:Sennesblätter getrocknet.
Bad für Genießer "Birkenpoing" (Tschaga) 50 g. Zutaten: Birkenporling getrocknet. 100g /6,58€

Grundpreis: 100g / 7,60€.
MHD 12.2017
Gegenzeigen: Evtl. individuelle Unverträglichkeit.
Hergestellt für: UAB Elevita LT 03151 Vilnus STraße:Vilkpeds g.6 Litauen

Inhaltsstoffe und ihre Wirkungen
Struktur von SparteinDas Schöllkraut enthält eine Reihe von Alkaloiden, von denen über 20 isoliert und chemisch identifiziert wurden.Die wichtigsten sind Berberin, Chelerythrin, Chelidonin, Coptisin, Spartein, Chelidoxanthin und Sanguinarin. Die Identifizierung der Alkaloide ist durch Dünnschichtchromatographie oder HPLC möglich. Die Alkaloide sind sowohl in den oberirdischen Teilen der Pflanze als auch in der Wurzel vorhanden. Im Herbst konzentrieren sie sich in der Wurzel, die dann hochgiftig wird.

Schöllkrautextrakte wirken in vitro toxisch auf Viren, Bakterien, Pilze und schwach zytotoxisch auf menschliche Zellen,was auf den Gehalt an Chelidonin, Coptisin und Protopin zurückgeführt wird; auch Chelerythrin und Sanguinarin wirken zytotoxisch. In vivo wurde eine schwache Wirkung gegen Influenzaviren festgestellt.

In der Volksmedizin wird der Saft der Pflanze äußerlich bei Hautkrankheiten wie Warzen verwendet, entweder nativ oder als Salbe („Glaucionsalbe“, lateinisch auch „Glaucina“). Als Wirkprinzip werden eiweißauflösende (proteolytische) und antivirale Mechanismen diskutiert. Der Saft sowie die Salbe können stark reizend wirken. Jedoch, wird der Saft mehrere Tage auf eine Warze aufgetragen, verschwindet diese vollständig, die Färbung geht nach kurzer Zeit durch das Waschen auch aus der Haut. Diese äußere Heilwirkung ist mehrfach belegt.

Schöllkrautbestandteile sind ferner im umstrittenen Krebsmittel Ukrain enthalten.Das Verschlucken der Pflanzenteile führt in größeren Mengen zu schweren Reizungen des Magen-Darm-Traktes. Entsprechend äußern sich die Symptome in Brennen, Schmerzen, Erbrechen, blutigen Durchfällen und Kreislaufstörungen. In schweren Vergiftungsfällen kann es zum Tod durch Kreislaufversagen kommen. Schöllkraut steht auch im Verdacht, toxische Leberschäden (Hepatitis, Cholestase bis hin zum Leberversagen) hervorzurufen.